assel.net home . myself . pix . www . about . ascii . poetry . !blog . merchandise . impressum
  • Aktuell
  • Fundstücke
  • Gadgets
  • General
  • Music Library
  • Privatleben
  • WordPressNöte
  • .
  • Login
  • Tuesday, 30.5.2006

    Überteuerte Althardware

    Filed under: Kuriositäten, Fundstücke — assel @ 3:04

    EAD Dose. Schwärzlicher Dreck leider nicht wasserlöslich. Herkunft: IN-Berlin VR vor der Renovierung.EAD. Das war diese Pest aus dem letzten Jahrtausend, die wir in der Foo-Berlin vor einem guten Jahr endlich endgültig losgeworden sind. Ich hatte es ja fast verdrängt, daß es sowas gab, bis ich in der Wikipedia heute nacht auf einen Bilderwunsch stieß, und tatsächlich noch ein solches Döschen in meiner Kuriositätenkiste fand und ablichtete.

    In meinen Netzwerkadministratoren-Kindheitstraumata schwelgend wollte ich dann doch nochmal der Sache auf den Grund gehen, warum eigentlich so schlimme Dinge passieren, wenn man den TAE-N-Stecker eines Modems mit roher Gewalt in die EAD-Buchse drückt, und stieß zwar leider nicht auf eine vernünftige Belegung aber auf ein völlig überteuertes Angebot eines Webshops.

    Faszinierend. Vielleicht sollte ich - in Absprache mit der ZUV natürlich - den Inhalt der ranzigen Kiste in meinem Büro bei eBay verscheuern? Sagen wir, zu Gunsten der Bibliothek?

    Saturday, 27.5.2006

    Kartenspiele

    Filed under: General — assel @ 19:27

    Bei der gestrigen Brettspielrunde kam die harmlose Idee auf, unsere Risiko-Variante “Hösnikö” mal auf einer anderen Karte zu spielen. Olivers Vorschlag “römisches Reich in der Kaiserzeit” fand bei allen Beteiligten Anklang, und so fing ich heute nachmittag an, einer aus einem Geschichtsbuch eingescannten Karte mit Photoshop beizugehen.

    Bei stumpfsinnigen Arbeiten (wie dem Wegpinseln von Fliegendreck mit der Maus) kann man ja bekanntlich gut über alles mögliche Nachdenken, und so formte sich in meinem Gehirn das Wort “Vektor” und ich erinnerte mich, in der Wikipedia schon mehrere wunderschöne Karten gesehen zu haben, die Wikipedianer selbst erstellt hatten.

    Auf Wikipedia:Grafiktips/Karten erfuhr ich von der Existenz des OpenSource-Programms GMT (Generic Mapping Tools).

    Dieses ist jetzt auf klendathu installiert, und ich kann bereits eine Karte zeichnen lassen, die den von mir gebrauchten Kartenausschnitt des erweiterten Mittelmeerraumes zeigt:

    pscoast -R-15/55/25/55 -JM6i -P -B5g5 -G180/120/60 -Dh > map.ps

    Stand der Dinge 02:52:
    Ich kann Karten zeichnen. Die Auflösung ist leider bescheiden, die Landmassen sind braun, die Flüsse schwarz (und ich weiß nicht warum) und sinnvoll weiterverarbeitbar in Illustrator ist das alles auch noch nicht.

    Wenn man sich mit Kartographie beschäftigt, kommt man natürlich nicht umhin, sich wenigstens oberflächlich über die verschiedenen Kartenprojektionen zu informieren. Sehr gut gefällt mir zu diesem Thema die Seite der Olanis GmbH

    Nachtrag:
    Mir wird so langsam klar, was für ein großes Faß ich da gerade aufgemacht habe. Immerhin gibt es ja Menschen, die sowas wie Geographie jahrelang studiert haben. Allein die Abkürzungen unterschiedlicher Institutionen, die Geodaten publizieren und die verschiedensten Dateiformate, in denen man solche Daten speichern kann, machen mich ganz wirr im Kopf. Vielleicht hätte ich ja doch bei Photoshop bleiben sollen…

    Monday, 22.5.2006

    Telefon gesucht

    Filed under: Gadgets — assel @ 23:05

    Es ist mal wieder soweit - Vertragsverlängerungen stehen an und ich schaue mich auf dem Mobiltelefonmarkt um. Das Angebot erschlägt mich, und meine Wünsche kommen mir irgendwie exotisch vor. Vielleicht liest das hier ja jemand und hat sachdienliche Hinweise, welche Geräte meinen Wunschzettel am ehesten erfüllen könnten:

    Must Haves:

    • Mindestens 240 Min Gesprächszeit
    • Mindestens 200h StandBy
    • Anständiges Telefonbuch
      • >=1000 Einträge
      • Name / Vorname getrennt
      • mind. 5 Telefon-/Faxnummern pro Eintrag
      • E-Mail-Adresse
      • Firma
      • mindestens 7 Kategorien, frei benennbar
    • Bluetooth
    • UMTS
    • Sollte mit BT/UTMS und BT/GPRS zuverlässig als Modem für Windows-Notebook und PocketPC funktionieren
    • Terminplaner mit wiederkehrenden Terminen, mit irgendeinem Standard synchronsierbar (notfalls Outlook). Flexible Erinnerungsfunktion (von 2 Tage bis 5 Minuten vorher)
    • Mail-Client mit IMAP
    • MIDIs als Klingeltöne
    • Countdown
    • Wecker mit frei wählbarem Weckton - laut und mit ausdauerndem Snooze!

    Nice To Haves:

    • IrDA
    • S60
    • IMAPs und SMTP auth
    • (RS)MMS (bei S60 must have!)
    • MP3-Player falls Standard-3,5″ Klinke
    • Brauchbare Diktiergerätfunktion
    • Falls Speicherkarte: SMS komfortabel auf
      Karte archivierbar

    Really Not Necessaries:

    • Irgendeine Kamera
    • Videotelefonie
    • Wacklige Klapp- oder Schiebemechanismen

    Preisliche Schmerzgrenze: 50EUR bei Vertragsverlängerung (O2 Genion oder EPlus Prof. S); bei extrem geilen S60-Wollmilchsäuen bis allerhöchstens 150EUR. Über ein inklusives umsonstes BlueTooth-Headset mit brauchbarer Akkulaufzeit und Sprachqualität würde ich mich nicht allzu laut beschweren.

    Saturday, 20.5.2006

    Wie man auf einen Palm wartet

    Filed under: Gadgets — techno @ 13:29

    Meinen ersten Palm-PDA, einen Palm IIIx, gewann ich auf der CeBIT’98. Ich war hellauf begeistert von diesem nicht ganz unverhofften Glück. Nicht ganz unverhofft, weil ich immerhin mehr oder weniger einen ganzen Tag damit zugebracht hatte, an den stündlichen Verlosungen teilzunehmen. Mehrere Jahre lang leistete mir dieses Gerät treue Dienste, bis es leider Opfer eines Unfalls wurde, bei dem das Display zu Bruch ging. Damit begann die Warterei. Ich wollte unbedingt einen neuen Palm haben, aber die zu diesem Zeitpunkt auf dem Markt befindlichen Geräte überzeugten mich nicht. Schließlich, nach über einem Jahr Abstinenz, sah ich assels Handera 330. Nach einigem Überlegen bestellte ich mir einen im Oktober 2002, auch wenn der Handera 330 zu diesem Zeitpunkt nicht mehr der allerletzte Stand der Technik war. Doch das Gerät hatte ein für damalige Verhältnisse hochauflösendes, wenn auch monochromes Display und - als einziges - SD/MMC- und CF-Kartenslot. Leider währte mein Glück nicht lange: Nach einer Woche hatte es auf einmal - ohne irgendwelche Außeneinwirkungen - einen Displayschaden. Der umgehend kontaktierte Versandhändler war nicht gewillt, für Ersatz oder Reparatur zu sorgen. Da er auf den Brief meines Anwaltes nicht reagierte folgte ein sich ewig in die Länge ziehender Prozeß.

    Dreieinhalb Jahre später. Der Versandhändler hat soeben seine letzte Rate beim Gerichtsvollzieher abgedrückt. Die Anwalts- und Gerichtskosten waren mehr als doppelt so hoch wie der Kaufpreis (400 EUR) des Gerätes. Jetzt ist es wieder einmal an der Zeit, sich einen Palm anzuschaffen. Nachdem ich einige Zeit mit dem Palm T|X geliebäugelt hatte, bin ich auf den Palm Lifedrive gestoßen. 4GB Festplatte, geringfügig längere, wenn auch immer noch miserable Akkulaufzeit, ungefähr gleicher Preis (299 EUR) - zumindest bei amazon.de. Um nicht wieder ewig warten zu müssen, habe ich das Gerät gestern per Overnight-Express bestellt. 13 EUR Versand sind heftig, aber dafür habe ich es am Wochenende. Jetzt ist es da. Seit 10:24 Uhr. In der Anleitung steht, man soll es vor dem ersten Gebrauch mindestens drei Stunden laden. Und wieder muß ich warten. Es ist immer das gleiche mit diesen blöden elektronischen Geräten. Endlich hat man es, dann muß es erstmal an die Steckdose… Und dann fängt man an, sinnlose Dinge zu tun, um die Zeit zu überbrücken. !Blog schreiben zum Beispiel.

    Früher war doch alles besser. Mein erster Palm funktionierte zwar wenig umweltfreundlich mit normalen Batterien, aber man konnte ihn sofort benutzen, die Batterien gab’s an jeder Tankstelle, und sie hielten überdies einen Monat lang.

    Ich muß jetzt Schluß machen, mein Lifedrive ist geladen. Hoffe ich zumindest.

    Warum man nichts in sein !Blog schreibt

    Filed under: General — techno @ 11:42

    Mit Blogs (und erst recht mit !Blogs) ist es wie mit den Dingen, die man schon immer ergooglen wollte. Ist man unterwegs, fernab von dem vernetzten Teil der Zivilisation, dann fallen einem tausende von Dingen ein, die man ganz dringend für die Nachwelt aufschreiben möchte. Kaum ist man zu Hause, weiß man nicht mehr, was es war. Bei Sachen, denen man per Google oder Wikipedia schon immer auf den Grund gehen wollte, ist es das gleiche. Die Konsequenz daraus? Nun ja, Möglichkeit 1: Es war gar nicht so wichtig. Möglichkeit 2: Es bedarf einer adäquaten Lösung. Unter Möglichkeit 2 fallen dann wiederum die Alternativen “Ich muß dafür sorgen, daß ich immer und überall Netz habe” und “Ich brauche ein Notizbuch oder einen PDA”. Der Vorteil im Falle der Google-/Wikipedia-Recherche ist einigermaßen offensichtlich, von der potentiellen Zeitverschwendung einmal abgesehen. Im Falle des (!)Blog-Eintrages sieht die Situation schon anders aus. Ob irgendjemand die eilig zwischen Tür und Angel (bzw. zwischen Hotspot und Seminarraum) zusammengeschusterten, zu allem Überfluß auch noch schriftlichen geistigen Ergüsse freiwillig lesen will, ist eher fraglich.

    Wie auch immer, ich werde mich bemühen, mehr in dieses php-Webdingens hier reinzuschreiben. Und womöglich kommt mir der soeben eingetroffene Palm Lifedrive dabei ja gelegen.

    Powered by WordPress