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  • Monday, 20.6.2005

    Die spinnen, die Carrier

    Filed under: General — techno @ 22:14

    Es ist mal wieder nicht zu glauben: Auch wenn es mir eigentlich ja fern liegt, mich wegen Cent-Beträgen zu echauffieren, hat heute die Deutsche Telekom Erwähnung verdient. Die nämlich hat am 1. Mai Zuschläge für Telefonate zu Festnetznummern bestimmter Carrier eingeführt. Damit reicht die DTAG die höheren Interconnection-Gebühren durch, die die betreffenden Carrier ihr berechnen. Doch auch wenn wir nur von 0,2 Cent/min. sprechen, und auch wenn das prinzipiell ja ein verständlicher Schritt zu sein scheint, gibt es Grund zum Ärgern: Zum einen ist die Aussage der Telekom, es handele sich bei den ca. 30 Carriern um “City Carrier” so nicht ganz richtig. Sowohl Versatel, als auch o2 mit seinen Genion-Rufnummern(!) sind alles andere als City Carrier. Zum anderen ist die Informationspolitik der DTAG mal wieder alles andere als transparent: Ausgerechnet im Geschäftsbericht 2004 findet sich diese Information, nicht etwa bei den Pressemitteilungen oder gar in der Tarifübersicht auf der Webseite. Freilich steht alles korrekt z.B. in der Preisliste Call XXL/T-Net und Call XXL/T-ISDN auf dem AGB-Server, aber wer guckt da schon. Insbesondere da die DTAG offenbar erst kürzlich sämtliche Kunden - ohne deren explizites Einverständnis einzuholen - in die neuen Tarife umgestellt hat.

    Nichtsdestotrotz ist die Lektüre dieses Dokumentes sehr interessant: Sie offenbart nämlich auch, das die Zuschläge auch für XXL-Kunden auch am Wochenende gelten. Spannend, daß die zu den Aufschlägen gehörenden Gespräche dann wohl trotzdem nicht auf dem Einzelverbindungsnachweis auftauchen. Aber rechnen wir doch mal: XXL komplett ausgenutzt (d.h. 48 Stunden/Wochenende) kostet bei ausschließlichen Telefonaten z.B. zu Genion dann plötzlich 5,76 EUR, also im Monat >23,04 EUR. Mit ISDN kann man diese Kosten auf Wunsch noch verdoppeln.

    Wie man sieht, macht Kleinvieh auch Mist. Das hatte ja seinerzeit schon o2 erkannt, als man bei der Euro-Umstellung, streng nach Vorschrift rundete - allerdings nicht die Rechnungsbeträge, sondern die Minutenpreise. Inzwischen kann o2 schon seit Monaten mit vier Nachkommastellen rechnen (wie etwa E-Plus seit kurz vor der Euro-Umstellung), aber die alten Tarife der Bestandskunden scheinen in Vergessenheit geraten zu sein, so daß fröhlich mit den gerundeten Beträgen gerechnet wird.

    o2 war auch der Carrier, der mich heute mit einem neuen Super-Angebot überraschte: Surf@home heißt das neue Angebot, bei dem man Internet-over-UMTS in seiner Homezone bekommt. 0,92 Cent/min. ist glaube ich für Internet-by-Call ein ganz anständiger Preis. Allerdings geht das nur bei der Abnahme von 40 Stunden/Monat zu 21,99 EUR. Und es ist ein separater Vertrag mit 9,99 EUR Grundgebühr. Jede weitere Minute kostet dann 3 Cent. Ach ja: Mindestlaufzeit 12 Monate. Kein Kommentar.

    s/w Fundstück

    Filed under: General — assel @ 17:22

    Ich war 16 und hatte das erste Mal in meinem Leben einen Schwarzweißfilm in der Kamera. Peter und ich waren im Zoo zum Fotografieren und das Wetter war ziemlich mies. Was macht man da?

    Richtig! Man fotografiert kontrastreiche Tiere.
    Zebra

    (Papas olle Practica, irgendein Telezoom, Ilford HP5 Plus. Negativ gescannt und kräftig an Weiß- und Schwarzpunkt gemogelt)

    Weitere Bilder existieren von Pinguinen und Onyx-Antilopen. Der Tapir hatte sich wohl vor dem Regen versteckt…

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