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  • Thursday, 30.6.2005

    Schwer enttäuscht von der Telekom

    Filed under: Aktuell — techno @ 14:37

    Vor einem knappen Jahr haben wir bei der Telekom einen (subventionierten) WLAN-Router namens “T-Sinus 154 Komfort” erworben. Kein ganz schlechtes Gerätchen, wenn es auch nicht gerade durch Funktionsumfang glänzt. Allerdings stürzte das Teil in letzter Zeit immer häufiger ab. Mußte es anfangs noch - wie jeder andere schäbige WLAN-Router auch - ca. einmal im Monat rebootet werden, so ist es inzwischen soweit, daß es tägliche Fürsorge braucht. Als ich heute zum zweiten Mal innerhalb weniger Stunden unter den Schreibtisch krabbeln mußte, um dem Kleinen seine Stiefel zu schnüren, beschloß ich, es wider besseren Wissens mal mit der Hotline der T-Com zu versuchen.

    Ich rief also den T-Com Vertrieb (0800 330 1000) an. Viel früher als erwartet, nämlich schon nach wenigen Sekunden, flog ich aus der Warteschleife, um mit einer Mitarbeiterin verbunden zu werden. Ich schilderte mein Problem, wurde an die Technische Hotline verwiesen - und dorthin durchgestellt(!). Doch nicht genug der Verwunderung: Nach einem Zeitraum der kaum reichte, um die neue Warteschleifenmusik probezuhören, wurde ich mit einer weiteren Mitarbeiterin verbunden. Wieder schilderte ich mein Problem. Mental schon darauf eingestellt, der Frau zu erklären, warum gerade ich sicher nicht meinen Router irgendwohin zu schicken gedenke, um dann wochenlang auf Ersatz zu warten, gab ich ihr nichtsahnend Name, Adresse und Telefonnummer durch. Und was sagt sie mir da? Sie schicken ein Austauschgerät mit Rückschein zum Zurückschicken des defekten Routers. Bitte was? Bitte wie? Die Telekom macht auf kundenfreundlich?

    Tut mir leid, aber mein Weltbild wurde gerade erschüttert. Was soll ich bloß machen? Vielleicht schreibe ich nachher noch eine Mail an die c’t, Rubrik “Vorsicht Kunde!”, daß die sich nicht wundern, wenn die Telekom-Beschwerden zurückgehen sollten…

    Wednesday, 29.6.2005

    Fotos Kiel

    Filed under: Aktuell, General — assel @ 16:02

    Die besten der Bilder, die am letzten Wochenende in Kiel und Umgebung entstanden sind, findet man ab sofort in meiner neuen Fotogalerie.

    Offen bleiben folgende Fragen:

    • Wo setzt man den Weißpunkt bei Segeln und Möwenbäuchen?
    • Was tut man, wenn die JPG-Komprimierung bei Wanten, Leinen und Tauen versagt?
    • Wie heißen die Wasservögel und Schiffstypen auf den Bildern biologisch/nautisch korrekt (Hinweise willkommen)?

    Monday, 20.6.2005

    Die spinnen, die Carrier

    Filed under: General — techno @ 22:14

    Es ist mal wieder nicht zu glauben: Auch wenn es mir eigentlich ja fern liegt, mich wegen Cent-Beträgen zu echauffieren, hat heute die Deutsche Telekom Erwähnung verdient. Die nämlich hat am 1. Mai Zuschläge für Telefonate zu Festnetznummern bestimmter Carrier eingeführt. Damit reicht die DTAG die höheren Interconnection-Gebühren durch, die die betreffenden Carrier ihr berechnen. Doch auch wenn wir nur von 0,2 Cent/min. sprechen, und auch wenn das prinzipiell ja ein verständlicher Schritt zu sein scheint, gibt es Grund zum Ärgern: Zum einen ist die Aussage der Telekom, es handele sich bei den ca. 30 Carriern um “City Carrier” so nicht ganz richtig. Sowohl Versatel, als auch o2 mit seinen Genion-Rufnummern(!) sind alles andere als City Carrier. Zum anderen ist die Informationspolitik der DTAG mal wieder alles andere als transparent: Ausgerechnet im Geschäftsbericht 2004 findet sich diese Information, nicht etwa bei den Pressemitteilungen oder gar in der Tarifübersicht auf der Webseite. Freilich steht alles korrekt z.B. in der Preisliste Call XXL/T-Net und Call XXL/T-ISDN auf dem AGB-Server, aber wer guckt da schon. Insbesondere da die DTAG offenbar erst kürzlich sämtliche Kunden - ohne deren explizites Einverständnis einzuholen - in die neuen Tarife umgestellt hat.

    Nichtsdestotrotz ist die Lektüre dieses Dokumentes sehr interessant: Sie offenbart nämlich auch, das die Zuschläge auch für XXL-Kunden auch am Wochenende gelten. Spannend, daß die zu den Aufschlägen gehörenden Gespräche dann wohl trotzdem nicht auf dem Einzelverbindungsnachweis auftauchen. Aber rechnen wir doch mal: XXL komplett ausgenutzt (d.h. 48 Stunden/Wochenende) kostet bei ausschließlichen Telefonaten z.B. zu Genion dann plötzlich 5,76 EUR, also im Monat >23,04 EUR. Mit ISDN kann man diese Kosten auf Wunsch noch verdoppeln.

    Wie man sieht, macht Kleinvieh auch Mist. Das hatte ja seinerzeit schon o2 erkannt, als man bei der Euro-Umstellung, streng nach Vorschrift rundete - allerdings nicht die Rechnungsbeträge, sondern die Minutenpreise. Inzwischen kann o2 schon seit Monaten mit vier Nachkommastellen rechnen (wie etwa E-Plus seit kurz vor der Euro-Umstellung), aber die alten Tarife der Bestandskunden scheinen in Vergessenheit geraten zu sein, so daß fröhlich mit den gerundeten Beträgen gerechnet wird.

    o2 war auch der Carrier, der mich heute mit einem neuen Super-Angebot überraschte: Surf@home heißt das neue Angebot, bei dem man Internet-over-UMTS in seiner Homezone bekommt. 0,92 Cent/min. ist glaube ich für Internet-by-Call ein ganz anständiger Preis. Allerdings geht das nur bei der Abnahme von 40 Stunden/Monat zu 21,99 EUR. Und es ist ein separater Vertrag mit 9,99 EUR Grundgebühr. Jede weitere Minute kostet dann 3 Cent. Ach ja: Mindestlaufzeit 12 Monate. Kein Kommentar.

    s/w Fundstück

    Filed under: General — assel @ 17:22

    Ich war 16 und hatte das erste Mal in meinem Leben einen Schwarzweißfilm in der Kamera. Peter und ich waren im Zoo zum Fotografieren und das Wetter war ziemlich mies. Was macht man da?

    Richtig! Man fotografiert kontrastreiche Tiere.
    Zebra

    (Papas olle Practica, irgendein Telezoom, Ilford HP5 Plus. Negativ gescannt und kräftig an Weiß- und Schwarzpunkt gemogelt)

    Weitere Bilder existieren von Pinguinen und Onyx-Antilopen. Der Tapir hatte sich wohl vor dem Regen versteckt…

    Thursday, 16.6.2005

    Neues Spielzeug

    Filed under: Gadgets, Privatleben, Aktuell — assel @ 13:30

    Er hat es getan!

    Robert liebäugelte ja schon seit Monaten mit digitalen Spiegelreflexkameras. Letzte Woche machte ich den Fehler (?) ihn mal zu Wüstefeld zu schicken zum Gucken und dumme Fragen stellen und es passierte das Unvermeidliche… Zum Glück hat er sich nicht in eine der ganz dicken Nikons oder etwa die Canon EOS-1Ds Mark II verliebt.

    Das Objekt der Begierde war die EOS 20D, und seit gestern wohnt eine bei uns.

    Das Objekt der BegierdeGekauft wurde das gute Stück dann übrigens bei Foto-Hess in Charlottenburg, einem kleinen, urigen Foto-Geschäft, das einen sehr guten Eindruck auf mich machte. Nicht nur wegen der freundlichen und kompetenten Beratung, sondern auch weil der Laden so gemütlich zugekramt ist mit Flaschen von Foto-Chemie, Grabbelkisten mit Uralt-Objektiven (M42 heißt der Anschluß, wenn ich mich noch richtig an Papas Practica erinnere) und anderen Dingen. Preislich liegen sie übrigens nur wenig über den ganz billigen eBay-Hökern.

    Ich muß sagen, daß die Kamera auch mich ziemlich begeistert. Nach fast 6 Jahren Spiegelreflex-Abstinenz (im Herbst 1999 wurde mir meine geliebte Pentax Z1 aus dem Auto geklaut… Jaja, selber schuld, sie hätte da auch nicht über Nacht sein sollen) und eher abtörnenden Erlebnissen mit meiner Digitalkompakten (Minolta Dîmage EX), die sich vor allem als Batteriefresser und Akku-Verweigerer profiliert hat, fange ich an, wieder Lust aufs Fotografieren zu bekommen. Bleibt zu hoffen, daß Roberts ganz große Anfangseuphorie sich bald ein bißchen normalisiert, so daß ich dann auch ausgiebig spielen darf :-)

    Weitere Details und erste Fotos zum Sabbern demnächst in diesem Theater.

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